Freitag, 17. November 2017

Liebe Qivicon Mit-Streiter, Mit-Leser,

sehr schön merkt man – nicht nur bei diesem intensiven Diskussionsausschnitt im Qivicon-Community-Forum /1/ -, dass es in der Qivicon-Welt da draußen einfach eine ganze Menge Wünsche, Ideen, Erwartungshaltungen und Bedürfnisse gibt.

Was für den einen passt, ist für den anderen uninteressant. Was für jemanden unsinnig erscheint, hat für einen anderen einen hohen Stellenwert, oder wird mit einem persönlichen Blick betrachtet „einfach so erwartet“.

Jeder hat seine individuellen Ansprüche, sicherlich auch abhängig von der speziellen Berufs- oder Lebenssituation, in der Wohnung oder im Haus, ob nun als Single, im Zweier-Team, mit/ohne Kinder, Mehr-Generationenhaus(halt), mit/ohne Haushälter oder Hausmeister, etc.

Es gibt kein richtig oder falsch zu bestimmten (un-)sinnig anmutenden Funktionen.

Lange Rede, kurzer Sinn

All diese Anforderungen einfach abzubilden erwarten Kunden heute von einem modernen Produkt und seiner Software – das ist der Status quo.

Zahllose solcher Produkte werden von uns allen täglich genutzt. Die „i“-Produkte haben es vor gemacht, immer mehr Nachahmer folgen. Wer nicht folgt, ist morgen sehr schnell vom Markt verschwunden.

Nur, „unsere Qivicon“ hat dazu noch einen weiten Weg vor sich – einen sehr weiten, hoffentlich ausreichenden…

Bei dem seitens der Qivicon-Verantwortlichen vermuteten Fokus auf einfachste Anwendbarkeit und der Art der Umsetzung bleiben derzeit zu viele Kunden- und Anwender-Bedürfnisse auf der Strecke.

Vor allem…

Flexibilität ?!

Derzeit ist das System rund um die Telekom-Smart Home-App einfach zu starr programmiert.

Das System geht von (teils sehr merkwürdig künstlichen) Annahmen aus. Diese fühlen sich an, dass sie so nicht von uns Anwendern benötigt oder explizit anders gefordert werden /2/.

Oder wir müssen eigene Workarounds schaffen, die dann auch nur unvollständig und/oder holprig funktionieren. Auch im Qivicon-Community-Forum gibt es unzählige Beispiele dazu.

Dokumentation ?!

Nicht nur die eingangs erwähnte Diskussion im Qivicon-Community-Forum /1/ ist geradezu ein Parade-Beispiel, wie Anwender – mangels einer geeigneten Dokumentation – durch viele Mühen und mit noch mehr Enthusiasmus im trial-and-error-Verfahren, also durch reines Ausprobieren, versuchen, den aktuellen Funktionalitäten auf die Schliche zu kommen.

Die über das Forum verstreuten „Informations-Splitter“ reichen da nicht aus.

Für ein System, für das einige von uns viele hundert Euros, einige gar tausend und mehr Euros investiert haben, ein kaum erklärbarer Zustand /3/. Insbesondere für ein Produkt, dass im Hintergrund von einem Welt-Konzern betrieben wird.

Anwender-Fokus ?!

Dennoch habe ich die Hoffnung, dass wir Anwender künftig erheblich enger in das Anforderungs-, Verbesserungs- und Qualitäts-Managment eingebunden werden – müssen!

Das „Mitlesen“ von den Qivicon-Verantwortlichen (hoffentlich) und den Supportern im Community-Forum reicht dazu nicht aus /4/. Dies weiß ich aus eigener langjähriger, beruflicher Erfahrung z.B. als Product Manager, Business Analyst oder Product Owner. Dies wird nicht bzw. im „optimalen Fall“ nur ungenügend funktionieren. Aber Angebote an Qivicon für eine Unterstützung gibt es mehrere /5/.

Mal sehen, wie und ob wir künftig einen sinnvollen „Anker“ in Richtung Qivicon-Produkt-Management geworfen bekommen…

CU
Boeffi

 

/1/ „Kostenfalle Fehlfunktion Alarmanlage“

/2/ das heutige „Alarmsystem“ oder ein fehlendes „Rollen-Konzept“ sind nur einige Bespiele

/3/ mit ein Grund, aber kein Ersatz, für unsere eigene Qivicon-Dokumentation hier auf diesen Seiten

/4/ spannende Beiträge, wie man Nutzerwünsche ignorieren kann und Versuche, diese „weg zu argumentieren“

/5/ Fakten, Emotionen und Lösungs-Angebote zum leidigen Thema „Qualität“

Intern

Blog-Hinweis an die Qivicon-Community:
https://community.qivicon.de/questions/kostenfalle-fehlfunktion-alarmanlage?page=2#anchor_answer_156377