Freitag, 17. November 2017

Nach einer inzwischen gefühlt sehr (zu?) langen Zeit mit „unserer Qivicon“ konnte ich beratend in der 3sat-Film-Dokumentation zum Thema „Smart Living – Wie clever ist die Zukunft?“ 1 u.a. einen sehr kleinen Ausschnitt aus unserem Alltag mit den ständigen Herausforderungen der Qivicon schildern.

Zu der sich nach wie vor nicht verbessernden Situation rund um Zuverlässigkeit und Qualität der Qivicon ergab sich auch mein kurzer Gastbeitrag im Qivicon-Forum: 2

…nach den vielen „Herausforderungen“ mit der Qivicon hab ich, ehrlich gesagt, etwas die Lust verloren – auf jeden Fall die Hoffnung auf Besserung.

Die geplanten Experimentier-Zeiten wurden immerzu von überraschend notwendigen Administrationsarbeiten für die Qivicon verschlungen. Funktionen, die tage- oder wochenlang funktionierten, zeigen plötzlich Fehler. Nicht nur triviale, für den Alltag tolerierbare, sondern Hammer-Fehler (siehe (Film-/Blog) Beitrag zur Situation „gefangen im eigenen Haus“).

Ich bin irgendwann auch nicht mehr mit dem Protokollieren in meinem Blog nachgekommen. Notizzettel über Notizzettel mit Protokollen und dem Versuch einer wirklichen Analyse stapeln sich hier zu viele. Viele mit immer den selben Fehlern, die bis heute nicht abschließend behoben sind. Und, neue Fehler kommen ständig dazu (das Forum auch hier ist voll davon).

Ich muss lange bei mir suchen, ob ich schon mal ein Produkt genutzt habe, das eine solch schlechte Qualität hatte. Mir fällt derzeit keines ein.

Produkt-Note: sechs, setzen 😉

Als IT-Produkt-Entwickler bin ich immer noch erstaunt, dass keine grundsätzliche Wendung in Sachen „bessere Qualität und Stabilität“ (und vielem anderen mehr!!!) erkennbar ist. Ich bin seit 30+ Jahren IT-ler und Produkt-/Software-/Prozess-Entwickler und bilde mir nicht nur ein, etwas von der Materie zu verstehen. Im Vergleich mit den von mir zu verantworteten Produkt-Entwicklungen ist die Komplexität bei der Qivicon überschaubar. Wenn man dann diese professionell (!!!) angeht.

Als fiktiv verantwortlicher Qivicon-Produkt-Manager könnte ich nicht schlafen, wenn ich meine Hausaufgaben immerzu nicht machen würde – oder könnte. Aber in einem Konzern kennt man auch die „politischen“ Spielchen und:

über eine spezielles und in Konzernen bekanntes „stille Post“-Prinzip wird ein Projekt-Status mit einer roten Ampel/Laterne schnell mal zu einem Wassermelonen-Grün-Status (innen rot, außen grün [3]). Wenn sich das Management z.B. nicht wirklich interessiert, darf es nicht überrascht sein, dass es veräppelt wird.

Schade für das eigentlich gute Konzept der Qivicon! Anspruch und Wirklichkeit liegen allerdings Lichtjahre auseinander.

Leider wurde in der Vergangenheit (zu?) so viel Porzellan zerschlagen – und immer noch zerschlagen – dass wirklich motivierte Unterstützer sich abwenden. Womit wir wieder bei meinem ersten Satz dieses Kommentars sind.

 

Boeffi
CU
Boeffi